Die EDV-Betreuung eines Kleinbetriebs in Oberösterreich kostet bei WVM-IT 29 € je Arbeitsplatz und Monat; die tägliche geprüfte Datensicherung kommt mit 49 € im Monat dazu, ein betreuter Server mit 89 €. Die Rechnung setzt sich also aus drei Posten zusammen, die jeder selbst nachrechnen kann. Enthalten sind Updates, Überwachung und die laufende Pflege der Geräte, meist per Fernwartung.
Einen allgemeinen Überblick, ab wann sich Monatsbetreuung gegenüber Stundenabrechnung lohnt, gibt der Beitrag Ab wann rechnet sich Monatsbetreuung für eine kleine Firma?; die vollständige Preisliste steht auf Was kostet IT-Betreuung?. Dieser Beitrag klärt etwas anderes: was bei einem kleinen Betrieb in Oberösterreich konkret im Preis steckt und wie sich die Summe zusammensetzt.
Die drei Bausteine und was jeder kostet
Die Rechnung besteht aus höchstens drei Posten. Erstens die laufende Betreuung: 29 € je Arbeitsplatz und Monat. Ein Arbeitsplatz ist ein Rechner, an dem regelmäßig jemand arbeitet, ob Laptop oder Desktop. Zweitens die Datensicherung: 49 € im Monat, unabhängig von der Zahl der Arbeitsplätze, mit täglicher Sicherung und einer Prüfung, dass sich die Daten auch zurückholen lassen. Drittens, nur wenn es einen gibt, die Betreuung eines Servers: 89 € im Monat je Server. Alle Preise verstehen sich netto, die Umsatzsteuer kommt dazu. Mehr Posten gibt es nicht, und es gibt keine Mindestlaufzeit, die in der Preisliste versteckt wäre.
Rechenbeispiel: Betrieb mit 8 Arbeitsplätzen
Ein Betrieb mit 8 Arbeitsplätzen und ohne eigenen Server, etwa ein Planungsbüro, bei dem die Dateien in der Cloud liegen, rechnet so: 8 Arbeitsplätze mal 29 € im Monat, dazu 49 € für die Datensicherung. Hat derselbe Betrieb einen eigenen Server im Haus, kommen 89 € im Monat für dessen Betreuung dazu. Wächst der Betrieb auf 9 Arbeitsplätze, steigt die Rechnung um genau 29 €. Diese Rechenbarkeit ist der eigentliche Vorteil gegenüber der Stundenabrechnung: Sie wissen am Monatsanfang, was am Monatsende auf der Rechnung steht, auch wenn dreimal etwas ausfällt.
Was in den 29 € enthalten ist
Die Betreuung hält die Geräte im Hintergrund in Ordnung: Windows- und Programm-Updates werden eingespielt, bevor aus einer Sicherheitslücke ein Vorfall wird, und jeder Rechner wird überwacht, damit ein vollaufender Speicher oder ein ausfallender Virenschutz auffällt, bevor jemand anruft. Dazu kommt die Hilfe im Alltag: Wenn der Drucker streikt oder Outlook hängt, reicht ein Anruf, und die Fehlersuche läuft per Fernwartung auf Ihrem Bildschirm. Was ein Dienstleister dabei sieht und was nicht, steht in Fernwartung: Was sieht der Dienstleister?.
Was nicht enthalten ist
Größere Einzelprojekte stecken nicht in der Monatspauschale: ein neuer Server, der Umzug auf neue Rechner, die Planung eines Firmennetzwerks. Dafür gibt es Festpreise (etwa für die Einrichtung eines neuen Arbeitsplatzes) oder den Stundensatz von 95 € für Fernwartung. Einsätze vor Ort kosten 120 € je Stunde zuzüglich Anfahrt. Auch Hardware und Lizenzen von Dritten, etwa Microsoft-Abos, laufen weiter über Ihre eigene Rechnung, und es wird nichts aufgeschlagen.
Wann sich der Pauschalpreis nicht lohnt
Bei einem einzelnen Rechner, der ein paarmal im Jahr Hilfe braucht, ist die Stundenabrechnung billiger. Rechnen Sie grob: Ab dem Punkt, an dem Sie im Monat länger als eine Stunde pro 3 Arbeitsplätze mit IT-Problemen verbringen oder verbringen lassen, ist die Pauschale günstiger, und sie hat den Zusatznutzen, dass vorbeugend gearbeitet wird. Eine ehrliche Gegenüberstellung bietet der Vergleich Betreuung gegen Stundenabrechnung; den eigenen Betrag rechnet der Kostenrechner aus.
So läuft der Einstieg ab
Am Anfang steht ein Gespräch von etwa einer halben Stunde: Wie viele Arbeitsplätze gibt es, welche Programme sind unverzichtbar, wo liegen die Daten, wer hat welche Zugänge. Daraus entsteht eine einfache Bestandsliste mit Geräten, Konten und Verträgen, also der Überblick, der in kleinen Betrieben oft nur im Kopf einer Person existiert. Danach wird auf jedem Rechner die Überwachung eingerichtet, die Datensicherung geprüft oder neu aufgesetzt und geklärt, wen Ihre Mitarbeiter anrufen, wenn etwas nicht geht. Erst dann beginnt die Pauschale zu laufen. Wer vorher wissen möchte, wie ein Wechsel von einem bisherigen Dienstleister aussieht, findet den Ablauf in IT-Dienstleister wechseln und in der Checkliste zum Wechsel.
Woran Sie ein gutes Angebot erkennen
Ein brauchbares Angebot nennt die Posten einzeln, sagt klar, was nicht enthalten ist, und lässt sich mit einem Taschenrechner nachprüfen. Misstrauen ist angebracht bei Paketpreisen ohne Aufschlüsselung, bei Bindungen von mehreren Jahren ohne Gegenleistung und bei Zusagen, die nach Rundum-Sorglos klingen. Fragen Sie außerdem, wer die Zugangsdaten verwahrt und ob Sie jederzeit eine Liste der Konten bekommen, auf die der Dienstleister zugreifen kann; mehr dazu in Zugänge für IT-Dienstleister.
In Österreich: Was Betriebe in Oberösterreich zusätzlich beachten
Auch ein kleiner Betrieb unterliegt der DSGVO und dem österreichischen Datenschutzgesetz; bei einer Datenpanne gilt die Meldung an die Datenschutzbehörde binnen 72 Stunden, und Buchhaltungsunterlagen sind nach BAO sieben Jahre aufzubewahren, was die Datensicherung berücksichtigen muss (Details in Aufbewahrungsfristen in Österreich). Wer größere Kunden beliefert, bekommt seit dem NISG 2026 zunehmend Sicherheitsfragebögen, mehr dazu in NIS2 für Zulieferer. Florin Feier aus Lenzing betreut Betriebe im Salzkammergut und im Hausruckviertel per Fernwartung und kommt bei Bedarf vor Ort, etwa nach Vöcklabruck, Gmunden, Wels, Linz oder Salzburg. Die Leistung im Detail: EDV- und IT-Betreuung. Nach aktuellen Beratungsförderungen fragen Sie am besten bei der WKO Oberösterreich. Alle Posten im Überblick, auch für andere Betriebsgrößen: IT-Betreuung Kosten.
Häufige Folgefragen
- Gibt es eine Mindestlaufzeit oder Einrichtungsgebühr?
- Der Preis der laufenden Betreuung ist 29 € je Arbeitsplatz und Monat, mehr nennt die Preisliste nicht. Eine einmalige Bestandsaufnahme zu Beginn gehört zur Betreuung dazu, denn ohne Überblick über Geräte und Zugänge lässt sich nichts überwachen. Die Vertragsbedingungen stehen im Angebot, bevor Sie zusagen.
- Zählen Handys und Tablets als Arbeitsplatz?
- Nein, abgerechnet wird je Arbeitsplatz, also je Rechner mit regelmäßigem Einsatz. Die Einbindung der Firmenhandys in E-Mail und Kalender gehört zur normalen Hilfe, aber Handys erhöhen die Monatsrechnung nicht.
- Muss der Server im Haus stehen, damit Sie ihn betreuen?
- Nein. Die Betreuung von 89 € im Monat gilt je Server, ob er im Büro steht oder bei einem Anbieter läuft. Ob ein eigener Server für Ihre Größe überhaupt sinnvoll ist, klärt Ab wie vielen Arbeitsplätzen lohnt ein eigener Server?.
- Was passiert, wenn wir im Monat gar nichts brauchen?
- Die Pauschale fällt trotzdem an, denn bezahlt wird die Vorsorge, nicht der Anruf. Im ruhigen Monat läuft die Arbeit unsichtbar: Updates, Überwachung, Prüfung der Sicherung. Genau das unterscheidet sie von der Stundenabrechnung, bei der nur dann gearbeitet wird, wenn bereits etwas kaputt ist.
- Gelten die Preise netto oder brutto?
- Alle Preise verstehen sich netto, die Umsatzsteuer kommt dazu. Wer vorsteuerabzugsberechtigt ist, zieht sie wieder ab; für Betriebe ohne Vorsteuerabzug zählt deshalb der Bruttobetrag.
Kurz gesagt: Drei Posten bestimmen die Rechnung: 29 € je Arbeitsplatz, 49 € für die Datensicherung und 89 € je betreuten Server. Wer sie kennt, kann jedes Angebot nachrechnen, auch das von WVM-IT.
Wollen Sie das für Ihren Betrieb klären? Sie können Ihren Fall zu EDV-Betreuung für kleine Betriebe besprechen oder ein Angebot für EDV-Betreuung für kleine Betriebe zusammenstellen.
Zum Weiterlesen: Die Vergleiche zwischen IT-Lösungen helfen bei der Entscheidung, die Checklisten für den Betrieb beim Abarbeiten.
Von Florin Feier · · Aktualisiert:
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