Checkliste · 14 Punkte
Checkliste: IT-Dienstleister wechseln
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Diese Liste geht mit ihren 14 Punkten vor der Kündigung durch, nicht danach — das ist der Unterschied zwischen einer Woche Aufwand und einem Monat. Sie enthält alles, was ein neuer Dienstleister braucht und was Ihnen ohnehin gehört: Zugänge, Inhaberschaften, Lizenzen und die Dokumentation. Arbeiten Sie sie ab, solange das Verhältnis zum bisherigen Anbieter noch funktioniert.
Der häufigste Fehler beim Anbieterwechsel ist die Reihenfolge: erst kündigen, dann nach den Zugängen fragen. Ab der Kündigung arbeitet der bisherige Dienstleister an einem Auftrag, der ihm nichts mehr einbringt — Rückfragen dauern dann Wochen statt Tage. Rechtlich haben Sie in aller Regel Anspruch auf Ihre Daten und Zugänge, aber ein Anspruch ist kein Zugang.
Zugänge und Inhaberschaften
Unterlagen
Übergang
Und dann?
Wenn diese Liste abgehakt ist, ist der eigentliche Wechsel Routine: Bestandsaufnahme, Zugänge übernehmen, Überwachung und Datensicherung einrichten, und erst danach etwas verändern. Wir übernehmen bestehende Umgebungen genau in dieser Reihenfolge und rechnen die Übernahme nach Aufwand mit 95 € je Stunde ab; die laufende Betreuung beginnt danach bei 29 € je Arbeitsplatz und Monat.
Richtpreise, netto zzgl. USt. Stand: Oktober 2026 · Die Preisliste
In Österreich: Was beim Wechsel zusätzlich zählt
Beim Wechsel des IT-Dienstleisters in Österreich ist zuerst der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO zu klären: Wer verarbeitet für Sie Daten, und was geschieht mit ihnen, wenn der Vertrag endet? Während der Übergabe gilt weiterhin die Meldefrist für Datenpannen von 72 Stunden an die Datenschutzbehörde, auch wenn zwei Dienstleister gleichzeitig Zugriff haben. Prüfen Sie außerdem, ob Buchhaltungsunterlagen, die 7 Jahre aufbewahrt werden müssen (BAO § 132), nur beim bisherigen Anbieter liegen. Der Beitrag Zugänge für IT-Dienstleister geht auf die Rechte im Einzelnen ein.
Florin Feier aus Lenzing übernimmt bestehende Umgebungen per Fernwartung oder vor Ort, etwa in Salzburg, Vöcklabruck, Gmunden, Linz, Wels und im Salzkammergut. Wie die Übernahme in die laufende EDV- und IT-Betreuung abläuft, lesen Sie auf der Leistungsseite. Der Beitrag IT-Dienstleister wechseln beschreibt den Ablauf aus Sicht des Betriebs, auch für den Fall, dass der bisherige Anbieter nicht mitspielt.
Häufige Fragen
Müssen wir kündigen, bevor wir mit Ihnen sprechen?
Nein, im Gegenteil — das wäre die falsche Reihenfolge. Sinnvoll ist eine Bestandsaufnahme vor der Kündigung: Danach wissen Sie, was Sie herausverlangen müssen und ob ein Wechsel sich überhaupt lohnt. Wenn dabei herauskommt, dass Ihr bisheriger Anbieter gute Arbeit macht, sagen wir Ihnen das.
Was, wenn der bisherige Anbieter nicht kooperiert?
Dann wird es aufwendiger, aber selten unmöglich. Zugänge lassen sich bei den jeweiligen Anbietern über einen Inhabernachweis zurückholen, Domains über ein Verfahren bei der Vergabestelle. Was wirklich verloren gehen kann, ist die Dokumentation — sie muss dann neu erstellt werden, und genau das ist der Aufwand, den diese Liste vermeidet.
Wie lange dauert ein Wechsel des IT-Dienstleisters?
Bei vorbereiteten Unterlagen ist die Übernahme eine Frage von Tagen, ohne Vorbereitung von Wochen. Die Zeit geht fast nie in die Technik, sondern ins Beschaffen von Zugängen und ins Klären, was überhaupt vorhanden ist. Deshalb steht die Liste vor der Kündigung.
Wollen Sie das für Ihren Betrieb klären? Sie können Ihren Fall zu EDV-Betreuung besprechen oder ein Angebot für EDV-Betreuung zusammenstellen.
Zum Weiterlesen: Die Vergleiche zwischen IT-Lösungen helfen bei der Entscheidung, die Checklisten für den Betrieb beim Abarbeiten.
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So geht es weiter
- Wir lesen und ordnen ein
- Wir melden uns mit einer Einschätzung
- Erst danach entscheiden Sie
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