IT für Arztpraxen, Therapie- und Gesundheitsbetriebe

WVM-IT betreut die EDV von Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen in Österreich und Deutschland: Arbeitsplätze, Praxisverwaltungssoftware, getrennte Netze für medizinische Geräte, Zugriffsrechte und die Sicherung dahinter. Der einmalige IT-Sicherheitscheck kostet 490 €, die laufende Betreuung ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat. Gearbeitet wird per Fernwartung — in einer Praxis ist das der einzige Weg, der die Sprechstunde nicht anhält.

Eine Praxis hat zwei Eigenschaften, die zusammen anspruchsvoll sind: Sie verarbeitet die sensibelste Datenkategorie, die es gibt, und sie darf zwischen acht und zwölf Uhr nicht stillstehen. Beides zugleich bedeutet, dass Technik hier nicht spektakulär sein muss, sondern langweilig zuverlässig — und dass jede Änderung außerhalb der Sprechzeit passiert.

Was in einer Praxis anders ist

  • Gesundheitsdaten sind eine besondere Kategorie personenbezogener Daten. Wer sie wann gesehen hat, muss nachvollziehbar sein — das ist keine Empfehlung, sondern Teil der Rechenschaftspflicht.
  • Medizinische Geräte hängen im Netz und lassen sich oft nicht aktualisieren. Sie gehören deshalb in ein eigenes, abgetrenntes Netz statt zu den Arbeitsplätzen.
  • Ein Ausfall hat einen Zeitpunkt. Zwischen den Sprechzeiten ist eine Stunde Wartung unauffällig, um neun Uhr früh ist dieselbe Stunde ein voller Wartebereich.
  • Die Praxisverwaltungssoftware ist das Zentrum. Sie bestimmt, welche Windows-Version, welcher Server und welche Anbindung überhaupt zulässig sind.
  • Am Empfang steht ein Bildschirm, den Patienten sehen können. Bildschirmsperre, Blickschutz und Anmeldung sind hier Datenschutz, nicht Bequemlichkeit.

Was wir in einer Praxis übernehmen

  • Arbeitsplätze in Empfang, Behandlungsraum und Büro: Einrichtung, Updates, Drucker, Bildschirmsperren
  • Getrennte Netze: Praxisbetrieb, medizinische Geräte und Gäste-WLAN sauber voneinander abgeschirmt
  • Benutzerkonten je Person statt eines gemeinsamen Zugangs — Grundlage jedes Zugriffsprotokolls
  • Datensicherung, täglich geprüft, mit getesteter Wiederherstellung und dokumentierter Dauer
  • Wartungsfenster außerhalb der Sprechzeiten, mit vorher abgestimmtem Termin
  • Ein schriftlicher Ausfallplan für den Fall, dass die Verwaltungssoftware während der Sprechstunde steht

Praxisverwaltungssoftware und ihre Grenzen

Die Fachsoftware bleibt beim Hersteller — wir betreiben alles darunter: Server, Arbeitsplätze, Netzwerk, Rechte, Sicherung, Drucker und Kartenlesegeräte. Diese Grenze ziehen wir vorher, weil sie im Störungsfall darüber entscheidet, wer angerufen wird. Bei Anbindungen an Telematik- oder Abrechnungsinfrastruktur richten wir uns strikt nach den Vorgaben des Herstellers, statt eine eigene Variante zu bauen.

Der häufigste Befund in Praxen

Ein gemeinsamer Zugang für das ganze Team, weil es am Empfang schneller geht. Damit ist jede Protokollierung wertlos — es lässt sich nachweisen, dass eine Akte geöffnet wurde, aber nicht von wem. Der zweite häufige Befund: ein Gerät, das seit Jahren im selben Netz hängt wie die Arbeitsplätze und keine Updates mehr bekommt. Beides ist ohne neue Hardware lösbar. Der IT-Sicherheitscheck für 490 € prüft genau diese Punkte und liefert eine Liste, die nach Dringlichkeit sortiert ist — nicht nach Aufwand.

Was das kostet

Der einmalige IT-Sicherheitscheck kostet 490 € und endet mit einem schriftlichen Bericht. Die laufende Betreuung kostet ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat, ein betreuter Server ab 89 € im Monat, die überwachte Datensicherung ab 49 € im Monat. Firewall und getrennte Netze einzurichten kostet ab 690 €. Punktuelle Hilfe rechnen wir mit 95 € je Stunde ab, Einsätze vor Ort mit 120 € je Stunde zuzüglich Anfahrt. Richtpreise, netto zzgl. USt.

Richtpreise, netto zzgl. USt. Stand: September 2026 · Alle Preise auf einen Blick

Häufige Fragen

Dürfen Sie als externer Dienstleister überhaupt an unsere Systeme?

Ja, auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags nach Artikel 28 DSGVO. Darin steht, worauf wir zugreifen dürfen, wie protokolliert wird und was bei Vertragsende mit Zugängen und Daten geschieht. Wir schließen ihn vor dem ersten Zugriff ab, nicht nachträglich — und wir brauchen dabei keinen Zugriff auf Patientenakten, sondern auf die Technik darunter.

Können Sie ohne Unterbrechung der Sprechstunde arbeiten?

Für die meisten Arbeiten ja: Updates, Überwachung und Sicherung laufen außerhalb der Sprechzeiten oder im Hintergrund. Alles, was einen Neustart oder eine Unterbrechung erfordert, terminieren wir vorher gemeinsam. Störungen während der Sprechstunde nehmen wir sofort per Fernwartung an — dort zählt jede Minute anders als in einem Büro.

Was ist mit unseren medizinischen Geräten, die keine Updates mehr bekommen?

Die werden nicht ausgetauscht, sondern abgetrennt. Ein Gerät ohne Updates ist beherrschbar, solange es in einem eigenen Netz steht und nur mit dem sprechen darf, mit dem es sprechen muss. Genau das ist der Zweck getrennter Netze — und der übliche Weg, wenn ein Ersatz technisch oder wirtschaftlich nicht in Frage kommt.

Wie lange dauert eine Wiederherstellung, wenn wirklich etwas ausfällt?

Das hängt von der Datenmenge und der Ursache ab — deshalb testen wir die Wiederherstellung, statt sie zu schätzen. Nach dem ersten Test kennen wir die tatsächliche Dauer für Ihre Praxis und halten sie schriftlich fest. Diese eine Zahl ist mehr wert als jede Zusage über Verfügbarkeit.

Sagen Sie uns, wo es in der Praxis klemmt

Ein Satz reicht: langsamer Empfangsrechner, ein gemeinsamer Zugang, eine Sicherung, der niemand traut. Wir antworten an Werktagen innerhalb von 24 Stunden mit einer Einschätzung — und sagen auch, wenn nichts zu tun ist.

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