Die Entscheidungen, die vor der Anbieterwahl stehen
Bevor jemand einen IT-Dienstleister sucht, steht meistens eine andere Frage im Raum: Betreuung im Vertrag oder Abrechnung nach Stunden? Server im Haus oder Cloud? Microsoft 365 oder Google Workspace? Den alten PC aufrüsten oder neu kaufen? Gerechnet wird dabei mit unseren eigenen Sätzen — 29 € je Arbeitsplatz und Monat für die laufende Betreuung, 95 € je Stunde ohne Vertrag, und bei Anschaffungen mit den Gesamtkosten über 3 Jahre statt mit dem Kaufpreis. Auf diesen Seiten stehen die Gegenüberstellungen mit dem Rechenweg — einschließlich der Fälle, in denen die Antwort gegen unser eigenes Angebot ausfällt. Wer hier landet, hat diese Grundsatzfrage meist noch vor sich und noch keinen Anbieter ausgewählt — die Seiten sind deshalb bewusst neutral geschrieben und nicht als Vorstufe zu einem Angebot gedacht, sondern als Antwort auf eine Frage, die jeder Anbieterwahl vorausgeht. Alle vier Vergleiche verwenden dieselbe Preisliste wie der Rest der Website; wir erfinden dafür keine zweite Zahlenwelt.
Diese Seiten gibt es, weil eine Entscheidung selten mit einem Anbieter beginnt, sondern mit einer Grundsatzfrage davor: Vertrag oder Stundenabrechnung, eigener Server oder Cloud, ein System oder ein anderes. Wer diese Frage noch nicht beantwortet hat, bekommt bei uns oder bei jedem anderen Anbieter kein passendes Angebot, weil Preis und Umfang je nach Antwort stark auseinanderlaufen — ein Angebot für Serverbetreuung nützt niemandem, der eigentlich in die Cloud wechseln will. Jede dieser Seiten nennt deshalb ausdrücklich, wann die andere Variante die richtige ist, und zwar in einem eigenen, gleich großen Abschnitt, nicht in einem Halbsatz am Ende. Ein Vergleich, der immer zum eigenen Angebot führt, ist keiner — er ist Werbung mit Tabelle. Am Ende dieser Seiten kann bei Ihnen ebenso gut stehen, dass keine der beiden vorgestellten Varianten passt, sondern eine dritte Lösung oder gar keine Änderung an dem, was heute schon läuft. Auch das ist ein brauchbares Ergebnis: Eine Entscheidung, die Sie mit Zahlen statt mit einem Bauchgefühl treffen, bleibt richtig, selbst wenn sie am Ende gegen eine Zusammenarbeit mit uns ausfällt. Wer eine dieser Seiten liest, um am Ende einfach nur bestätigt zu bekommen, was er ohnehin schon vorhatte, wird an mindestens einer Stelle enttäuscht — und das ist beabsichtigt. Der Nutzen liegt nicht in der Bestätigung, sondern im Rechenweg, den Sie mit Ihren eigenen Zahlen wiederholen können, auch ohne mit uns zu sprechen.
Betreuung oder Stunden
Laufender Vertrag oder Abrechnung nach Aufwand: der Rechenweg, ab wann sich welches Modell trägt, mit Ihren eigenen Zahlen. Jetzt durchrechnen lassen.
Server im Haus CloudServer oder Cloud
Server im Haus oder Cloud: Woran die Entscheidung hängt — Software, Datenmengen, Leitung, Ausfalldauer. Jetzt kostenlos beraten lassen.
Microsoft 365 Google WorkspaceMicrosoft 365 oder Google
Microsoft 365 oder Google Workspace für kleine Betriebe: der sachliche Vergleich, wo beide Pakete sich unterscheiden. Jetzt beraten lassen.
Aufrüsten Neu kaufenAufrüsten oder neu kaufen
Wann eine SSD im alten PC noch lohnt und wann Windows 11 den Neukauf erzwingt: Alter, Zustand, Anschlussfähigkeit. Mit Rechenweg. Jetzt vergleichen.
Wie wir vergleichen
Vier Regeln halten diese Seiten zusammen. Erstens vergleichen wir gleichwertigen Leistungsumfang und nicht die günstigste gegen die teuerste Variante — sonst gewinnt am Ende immer dieselbe Seite, und der Vergleich sagt nichts über Ihren tatsächlichen Fall aus. Zweitens rechnen wir dort, wo eine Entscheidung an Geld hängt, mit den Gesamtkosten über drei Jahre und nicht mit dem reinen Anschaffungspreis, weil laufende Kosten für Wartung, Strom, Ausfallzeit und Ersatz über diesen Zeitraum häufig mehr ausmachen als der Einstiegspreis allein — eine günstige Anschaffung kann über drei Jahre gerechnet trotzdem die teurere Wahl sein, und eine teure die günstigere. Ein Beispiel macht das greifbar: Bei Server oder Cloud fließen in die drei Jahre nicht nur Hardware und Abonnement ein, sondern auch Strom, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, die Zeit für Updates und das Risiko eines Totalausfalls ohne Ersatzgerät — Posten, die in einem reinen Preisvergleich der Anschaffung meist fehlen. Drittens nennt jede Gegenüberstellung ausdrücklich, wann die andere Variante gewinnt, und zwar in einem eigenen, gleich großen Block, nicht in einem Halbsatz am Ende, weil eine Seite, die nur die eigene Sichtweise zeigt, kein Vergleich mehr ist, sondern Werbung. Viertens stehen hier keine Preise fremder Anbieter, weil sie sich ändern und eine veraltete Zahl über einen Dritten schlechter ist als gar keine — wir verweisen stattdessen auf das, was der jeweilige Anbieter selbst öffentlich nennt. Der Rechenweg steht bei jeder Zahl dabei, damit Sie ihn mit Ihren eigenen Werten nachvollziehen und für Ihren Betrieb neu durchrechnen können, statt uns beim Wort nehmen zu müssen.
Warum genau diese vier
Es sind die vier Entscheidungen, die vor einer Anbieterwahl am häufigsten offen sind: Die ersten drei kommen in Erstgesprächen fast immer zur Sprache, die vierte — ob sich ein älterer PC noch aufrüsten lässt — ist die, nach der am meisten gesucht wird. Sie haben eines gemeinsam: Man kann sie nicht sinnvoll treffen, ohne den eigenen Betrieb anzusehen — wie viele Arbeitsplätze es gibt, wie stark die Auslastung schwankt, welche Software zwingend vorausgesetzt wird und wie teuer ein Ausfall im Ernstfall tatsächlich wäre. Deshalb steht auf jeder Seite die Frage, an der die Entscheidung hängt, und nicht eine pauschale Empfehlung, die für jeden Betrieb gleich ausfallen würde. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass sich für Sie im Moment weder das eine noch das andere lohnt und die bestehende Lösung noch eine ganze Weile trägt — ein Vergleich, der dieses Ergebnis nicht zulässt, wäre keine Entscheidungshilfe, sondern nur ein Umweg zum immer gleichen Ergebnis. Zwischen den vier Seiten bestehen außerdem Berührungspunkte: Wer sich für einen Server im Haus entscheidet, muss die Datensicherung ohnehin neu regeln, und wer auf Google Workspace wechselt, verändert damit auch die Frage, ob eine laufende Betreuung oder eine Abrechnung nach Stunden sinnvoller ist. Es lohnt sich deshalb, mehr als eine der vier Seiten zu lesen, auch wenn nur eine Frage akut erscheint. Fehlt Ihnen ein Vergleich, den Sie in Ihrer Situation bräuchten, schreiben Sie uns; wir ergänzen ihn, sobald die Frage öfter gestellt wird, mit demselben Rechenweg und derselben Offenheit wie bei den bestehenden vier Seiten.
Was kostet die IT-Betreuung für Ihren Betrieb? · IT-Betreuung Kosten · Alle Leistungen ansehen