Laufende IT-Betreuung oder Abrechnung nach Stunden?
Die Entscheidung hängt an einer einzigen Zahl: wie viele Supportstunden Sie im Monat tatsächlich brauchen. Bei uns kostet die laufende Betreuung ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat, Hilfe ohne Vertrag 95 € je Stunde. Ab etwa drei Stunden Support im Monat ist die Betreuung günstiger — und darin sind Überwachung, Updates und geprüfte Datensicherung bereits enthalten, die bei Stundenabrechnung niemand bezahlt und deshalb niemand macht.
Der Unterschied zwischen den beiden Modellen ist kleiner beim Preis und größer beim Verhalten. Wer nach Stunden abrechnet, verdient an Störungen; wer monatlich betreut, verdient daran, dass keine auftreten. Das ist kein moralisches Argument, sondern eine Aussage darüber, welche Arbeit in welchem Modell überhaupt stattfindet.
Die Gegenüberstellung
| Kriterium | Laufende Betreuung | Abrechnung nach Stunden |
|---|---|---|
| Abrechnung | Fester Betrag je Arbeitsplatz und Monat | Nur die tatsächlich geleisteten Stunden |
| Vorbeugung | Updates, Überwachung und Prüfung der Sicherung sind enthalten | Findet nicht statt — sie wäre unbezahlte Arbeit |
| Planbarkeit | Der Betrag steht im Budget, auch in einem schlechten Monat | Schwankt stark; ein Ausfallmonat kostet ein Vielfaches |
| Reaktion | Störungen sind abgedeckt, es gibt keine Kostendiskussion vorab | Jede Meldung ist eine Beauftragung — das verzögert Meldungen |
| Wissen über Ihre Technik | Wird laufend gepflegt und dokumentiert | Muss bei jedem Einsatz neu erarbeitet werden, und das kostet Stunden |
| Interessenlage des Anbieters | Verdient daran, dass wenig ausfällt | Verdient daran, dass etwas ausfällt |
| Bindung | Kündigung quartalsweise, Zugänge und Doku gehören Ihnen | Keine Bindung, aber auch keine Zusagen |
Die Tabelle ist quer scrollbar.
Wann die laufende Betreuung passt
- Es gibt einen Server, einen Terminalserver oder eine Fachanwendung, von der der Betrieb abhängt.
- Ein Ausfalltag kostet mehr, als die Betreuung im Jahr kostet — das ist ab wenigen Mitarbeitern fast immer der Fall.
- Im Haus ist niemand für IT zuständig, und niemand will die Rolle übernehmen.
- Sie brauchen eine Datensicherung, die nicht nur läuft, sondern geprüft wird.
Wann die Abrechnung nach Stunden ehrlicher ist
- Es gibt weniger als etwa fünf Arbeitsplätze, keinen Server und keine Fachanwendung.
- Es wird ausschließlich in der Cloud gearbeitet, und die Geräte sind aktuell.
- Im Haus gibt es jemanden, der die Technik kennt und die Zeit dafür wirklich hat.
- Sie brauchen einmalig ein Projekt umgesetzt, keine laufende Zuständigkeit.
Der Rechenweg in zwei Schritten
Erster Schritt: Zählen Sie Ihre Arbeitsplätze und Server und rechnen Sie den Monatsbetrag. Fünf Arbeitsplätze mit einem betreuten Server und überwachter Datensicherung ergeben bei 29 € je Arbeitsplatz, 89 € für den Server und 49 € für die Sicherung eine feste Monatssumme. Zweiter Schritt: Teilen Sie diese Summe durch 95 € — das Ergebnis ist die Zahl der Supportstunden, ab der die Betreuung günstiger ist. Kommen Sie im Monat auf mehr Stunden, ist die Entscheidung getroffen. Kommen Sie auf weniger, ist die Stundenabrechnung für Sie das richtige Modell, und wir sagen Ihnen das auch.
Richtpreise, netto zzgl. USt. Stand: September 2026 · Alle Preise auf einen Blick
Mit den eigenen Zahlen rechnenHäufige Fragen
Was ist mit einem Mischmodell?
Das ist der häufigste Fall in der Praxis und völlig in Ordnung: Server und Datensicherung laufen im Vertrag, weil dort die Vorbeugung zählt; einzelne Arbeitsplätze und Projekte werden nach Aufwand abgerechnet. Wichtig ist nur, dass vorher klar ist, was in welchen Topf fällt — sonst entsteht genau die Diskussion, die beide Modelle vermeiden sollen.
Ist die Betreuung nicht teurer, wenn ein Jahr lang nichts passiert?
Rein rechnerisch ja — und das ist der ehrliche Kern der Sache. Nur passiert in einem betreuten Jahr weniger, weil Updates eingespielt, Platten überwacht und Sicherungen getestet werden. Das Jahr ohne Vorfälle ist nicht der Beweis, dass die Betreuung unnötig war, sondern ihr Ergebnis. Wenn Sie das nicht überzeugt, ist die Abrechnung nach Aufwand für Sie die richtige Wahl.
Gibt es bei Ihnen eine Mindestlaufzeit?
Über ein Quartal hinaus nicht. Sie kündigen quartalsweise und bekommen alle Zugänge, Passwörter und die Dokumentation vollständig ausgehändigt. Wir bauen bewusst nichts ein, das Sie technisch an uns bindet — das wäre für Sie ein Nachteil und für uns kein Verdienst, der lange trägt.
Wie kommen wir vom einen Modell ins andere?
In beide Richtungen ohne Aufwand. Vom Stundenmodell in die Betreuung beginnt mit einer Bestandsaufnahme, damit wir wissen, was wir übernehmen. Umgekehrt beenden wir die Überwachung und übergeben die Dokumentation. Beides ist eine Frage von Tagen, nicht von Monaten.
Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.