IT, WLAN und Technik für Hotellerie und Gastronomie

WVM-IT plant und betreut die Technik von Hotels, Pensionen und Gastronomiebetrieben in Österreich und Deutschland: Gäste-WLAN getrennt vom Betriebsnetz, Kassensystem, Buchungsanbindung, Arbeitsplätze und Datensicherung. Ein ausgemessenes Netzwerk mit WLAN kostet ab 890 €, die laufende Betreuung ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat. Geplant wird aus der Ferne, gebaut und eingemessen wird vor Ort.

Im Gastgewerbe ist die IT Teil des Produkts. Ein Gast bewertet das WLAN wie das Frühstück, und er tut es öffentlich. Gleichzeitig hängen an derselben Leitung Dinge, die mit dem Gast nichts zu tun haben: Kasse, Buchhaltung, Zeiterfassung, Kameras. Diese beiden Welten sauber zu trennen ist keine Feinheit, sondern die Grundlage.

Was in Hotel und Gastronomie anders ist

  • Die Last ist saisonal und sprunghaft. Ein Netz, das im November für zwanzig Geräte reicht, hat im August dreihundert — jedes Zimmer bringt zwei bis vier mit.
  • Gäste sind Fremde im Netz. Ihr Gerät darf die Kasse, die Buchhaltung und die Kameras nicht einmal sehen können, geschweige denn erreichen.
  • Kassensysteme dulden keinen Ausfall zur Stoßzeit. Ein Neustart um 19 Uhr ist keine Wartung, sondern ein Umsatzverlust.
  • Personal wechselt schnell und arbeitet in Schichten. Konten anlegen und abschalten muss Routine sein, nicht Chefsache.
  • Alte Bausubstanz und weitläufige Anlagen: dicke Mauern, Nebengebäude, Terrassen, Seminarräume. Funk kommt hier nicht von selbst hin.

Was wir in einem Beherbergungs- oder Gastrobetrieb übernehmen

  • WLAN ausmessen, planen und aufbauen — für Zimmer, Gastraum, Terrasse, Seminarraum und Nebengebäude
  • Getrennte Netze: Gäste, Betrieb, Kasse und Kameras sauber voneinander abgeschirmt
  • Kassensystem und Buchungsanbindung: Netz, Zugriff und Sicherung dahinter (die Fachsoftware bleibt beim Hersteller)
  • Arbeitsplätze in Rezeption und Büro: Einrichtung, Updates, Drucker, Benutzerkonten
  • Datensicherung, täglich geprüft, mit getesteter Wiederherstellung
  • Ein Ablauf für Saisonpersonal: Konto anlegen, Rechte vergeben, am letzten Arbeitstag abschalten

Kasse, Buchung und was daran hängt

Kassen- und Buchungssysteme betreiben wir nicht selbst — sie kommen von spezialisierten Anbietern und bleiben dort. Was wir übernehmen, ist alles, wovon sie abhängen: eine stabile Leitung, ein Netz, in dem sie ungestört von Gästegeräten arbeiten, ein Arbeitsplatz, der startet, ein Drucker, der druckt, und eine Sicherung der Daten, die lokal liegen. Diese Aufteilung sagen wir vorher — in der Stoßzeit will niemand klären, wer zuständig ist.

Der Fehler, der jeden Sommer wiederkommt

Ein zusätzlicher Zugangspunkt, weil es „hinten nicht reicht“. Er sendet auf demselben Kanal wie der vorhandene, beide stören sich, und die Geräte hängen sich an den falschen. Danach ist das WLAN nicht besser, sondern schlechter — und zwar überall. Ein tragfähiges Gästenetz entsteht aus einer Messung, einer Kanalvergabe und Zugangspunkten mit eigener Leitung. Das ist einmal Aufwand und dann jahrelang Ruhe, statt jeden Sommer ein Gerät mehr.

Was das kostet

Netzwerk und WLAN ausmessen, planen und einrichten kostet ab 890 €, Firewall und getrennte Netze ab 690 €. Die laufende Betreuung kostet ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat, die überwachte Datensicherung ab 49 € im Monat. Eine Website mit Anfragestrecke beginnt bei 350 €. Punktuelle Hilfe rechnen wir mit 95 € je Stunde ab, Einsätze vor Ort mit 120 € je Stunde zuzüglich Anfahrt. Richtpreise, netto zzgl. USt.

Richtpreise, netto zzgl. USt. Stand: September 2026 · Alle Preise auf einen Blick

Häufige Fragen

Wie viele Zugangspunkte braucht ein Haus mit dreißig Zimmern?

Das lässt sich seriös erst nach einer Messung sagen — Bausubstanz, Grundriss und Materialien entscheiden mehr als die Zimmerzahl. Ein Neubau in Leichtbauweise braucht deutlich weniger als ein Altbau mit halbmeterdicken Mauern. Wir messen aus und nennen die Zahl danach; jede Angabe davor wäre geraten.

Haften wir, wenn ein Gast über unser WLAN etwas Verbotenes tut?

Die Rechtslage in Österreich und Deutschland ist für offene Netze inzwischen entspannter als früher, aber das ist nicht der eigentliche Punkt. Entscheidend ist die technische Trennung: Ein Gästenetz, das vom Betriebsnetz vollständig getrennt ist, begrenzt jeden Schaden auf das Gästenetz. Genau so richten wir es ein, und zwar unabhängig davon, wie die Haftungsfrage im Einzelfall ausgeht.

Können Sie auch außerhalb der Saison umbauen?

Das ist der richtige Zeitpunkt, und wir planen ihn ausdrücklich so ein. Alles, was Kabel, Zugangspunkte oder einen Austausch von Geräten betrifft, gehört in die Nebensaison oder in einen Ruhetag. Was aus der Ferne geht, machen wir ohnehin laufend.

Unser Kassensystem läuft über einen Anbieter. Stören Sie sich daran?

Nein, im Gegenteil — das ist der Normalfall und meist auch die richtige Lösung. Wir sorgen dafür, dass die Umgebung stimmt: eigenes Netzsegment, stabile Leitung, keine Störung durch Gästegeräte, Sicherung der lokal gespeicherten Daten. Bei Störungen klären wir gern direkt mit dem Anbieter, statt Sie zwischen zwei Hotlines zu schicken.

Wo bricht es ab — im Zimmer, auf der Terrasse, an der Kasse?

Beschreiben Sie kurz, wo es hakt und wie groß das Haus ist. Wir antworten an Werktagen innerhalb von 24 Stunden und sagen Ihnen, ob eine Messung nötig ist oder ob es an etwas Einfacherem liegt.

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