IT-Betreuung für Steuerberater und Kanzleien

WVM-IT betreut die EDV von Steuerberatungs-, Rechtsanwalts- und Wirtschaftsprüfungskanzleien in Österreich und Deutschland: Arbeitsplätze, DATEV- und Kanzleisoftware-Umgebung, Mandantendaten und die Sicherung dahinter. Die laufende Betreuung kostet ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat, der einmalige IT-Sicherheitscheck 490 €. Betreut wird überwiegend per Fernwartung — was in einer Kanzlei ohnehin der einzige Weg ist, der die Arbeit nicht unterbricht.

In einer Kanzlei ist die IT kein Hilfsmittel, sondern das Archiv. Was auf den Servern liegt, ist fremdes Vermögen in Zahlenform — und es unterliegt Fristen, die niemand aussetzen kann. Deshalb hat Technik hier eine andere Rolle als in einem Betrieb, der abends den Rechner ausschaltet: Sie muss nachweisbar funktionieren, nicht nur gefühlt.

Was in einer Kanzlei anders ist als anderswo

  • Aufbewahrungsfristen gelten für Daten, nicht für Geräte. Ein Serverwechsel darf die Lesbarkeit alter Jahrgänge nicht beenden — auch nicht die von Programmen, die es nicht mehr gibt.
  • Mandantentrennung ist kein Ordnungsprinzip, sondern eine Pflicht. Wer welche Mandanten sieht, muss sich einstellen und im Zweifel belegen lassen.
  • Die Arbeitslast ist saisonal. Zwischen Jahresabschluss und Fristen im Frühjahr ist jeder Ausfalltag doppelt teuer, und genau dann arbeiten Saisonkräfte mit, die im Sommer nicht mehr da sind.
  • Die Kanzleisoftware bestimmt die Umgebung — nicht umgekehrt. DATEV, BMD und vergleichbare Systeme stellen Anforderungen an Windows-Version, Terminalserver und Rechte, die man nicht „mal eben anders“ macht.
  • Der Mandantenaustausch läuft heute zu großen Teilen digital. Ein unverschlüsselter Anhang mit Lohndaten ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein meldepflichtiger Vorfall.

Was wir in einer Kanzlei übernehmen

  • Arbeitsplätze und Terminalserver: Einrichtung, Updates, Rechte, Drucker — passend zu den Vorgaben der Kanzleisoftware
  • Benutzer- und Rechtekonzept mit nachvollziehbarer Mandantentrennung, auch für Saisonkräfte und Praktikanten
  • Datensicherung, täglich geprüft, getrennt vom Server aufbewahrt, mit getesteter Wiederherstellung
  • Verschlüsselter Mandantenaustausch statt E-Mail-Anhang — eingerichtet, dokumentiert, den Mandanten erklärbar
  • Zwei-Faktor-Anmeldung für Zugänge von außen, Terminalserver und Postfächer
  • Ein schriftlicher Ausfallplan: wer macht was, in welcher Reihenfolge, mit welchen Zugängen

Kanzleisoftware und was sie voraussetzt

DATEV, BMD, RZL und vergleichbare Systeme laufen fast immer über einen Terminalserver oder eine zentrale Installation. Wir betreiben nicht die Fachsoftware selbst — dafür gibt es die Hersteller und ihre Partner —, sondern alles darunter: Server, Windows-Version, Rechte, Netzwerk, Sicherung, Drucker und den gesicherten Zugang von außen. Diese Trennung sagen wir vorher, statt sie im Störungsfall zu erklären.

Womit es in Kanzleien meistens anfängt

Nicht mit einem Angriff, sondern mit Gewohnheit: Ein Zugang für alle, weil es schneller geht. Eine Sicherung auf der Platte im selben Raum. Ein Notebook mit Mandantendaten ohne Verschlüsselung, das mit ins Homeoffice fährt. Der ehemalige Mitarbeiter, dessen Konto noch aktiv ist. Jeder dieser Punkte ist an einem Nachmittag behoben — aber nur, wenn ihn jemand einmal aufschreibt. Genau das ist der IT-Sicherheitscheck für 490 €: eine Prüfung mit schriftlichem Bericht und einer Liste, die nach Dringlichkeit sortiert ist.

Was das kostet

Die laufende Betreuung kostet ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat, ein betreuter Server ab 89 € im Monat, die überwachte Datensicherung ab 49 € im Monat. Der einmalige IT-Sicherheitscheck kostet 490 € und endet mit einem schriftlichen Bericht. Punktuelle Hilfe ohne Vertrag rechnen wir mit 95 € je Stunde ab, Einsätze vor Ort mit 120 € je Stunde zuzüglich Anfahrt. Richtpreise, netto zzgl. USt.

Richtpreise, netto zzgl. USt. Stand: September 2026 · Alle Preise auf einen Blick

Häufige Fragen

Betreuen Sie auch die DATEV-Umgebung selbst?

Wir betreiben alles unter der Fachsoftware: Server, Terminalserver, Windows, Rechte, Netzwerk, Sicherung, Drucker und den Zugang von außen. Die Fachsoftware selbst bleibt beim Hersteller beziehungsweise dessen Partner — das ist keine Ausrede, sondern die saubere Grenze. Wir sagen sie vorher, damit im Störungsfall klar ist, wer welchen Teil anfasst, und stimmen uns bei Bedarf direkt mit dem Fachsoftware-Support ab.

Wie lösen Sie den verschlüsselten Austausch mit Mandanten?

Über einen gesicherten Bereich, in dem der Mandant Unterlagen ablegt und abholt, statt über E-Mail-Anhänge. Welche Lösung passt, hängt davon ab, was Ihre Kanzleisoftware bereits mitbringt — häufig ist das Naheliegendste schon vorhanden und nur nicht eingerichtet. Wir prüfen das zuerst, bevor wir etwas Zusätzliches vorschlagen.

Was passiert mit alten Datenbeständen, die wir aufbewahren müssen?

Die Frist gilt für die Lesbarkeit, nicht für das Gerät. Vor jedem Serverwechsel klären wir, welche Bestände über die Jahre mitgenommen werden und ob sie sich künftig noch öffnen lassen. Wo das an einer alten Programmversion hängt, halten wir das schriftlich fest, statt es beim Umzug zu bemerken.

Wir sind zu dritt. Lohnt sich eine laufende Betreuung überhaupt?

Bei drei Arbeitsplätzen ist die Abrechnung nach Stunden oft günstiger, und das sagen wir Ihnen auch dann, wenn dabei weniger für uns herauskommt. Sinnvoll wird die laufende Betreuung, sobald ein Server, ein Terminalserver oder ein Fristenkalender daran hängt — also spätestens dort, wo ein Ausfalltag im Frühjahr teurer ist als ein Jahr Betreuung.

Womit fangen wir an?

Schreiben Sie in einem Satz, welche Kanzleisoftware Sie einsetzen und was gerade hakt. Wir antworten an Werktagen innerhalb von 24 Stunden mit einer Einschätzung — auch dann, wenn die ehrliche Antwort lautet, dass Sie gerade nichts brauchen.

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