Ein langsames WLAN im Büro liegt meist an einem von fünf Dingen: ungünstiger Standort oder zu wenige Zugangspunkte, Funkstörung durch Nachbarnetze, veraltete Geräte, ein überlasteter Router oder eine zu langsame Internetleitung. Zuerst wird gemessen, ob nur das WLAN langsam ist oder auch die Leitung dahinter. Ein neu geplantes Betriebsnetz kostet bei WVM-IT 890 €. Die Messung und Fehlersuche übernimmt WVM-IT aus Lenzing in ganz Österreich per Fernwartung, Mo–Sa ab 7:30 Uhr, 95 € je Stunde.
Dieser Beitrag ist die Fehlersuche für ein WLAN, das schon steht und nicht mehr trägt. Wer ein Netz neu aufbaut, findet die Planung unter WLAN im Betrieb planen.
Zuerst messen, dann raten
Bevor jemand Geräte tauscht, brauchen Sie zwei Messungen. Erstens die Geschwindigkeit per Netzwerkkabel direkt am Router, zweitens dieselbe Messung per WLAN am Problem-Arbeitsplatz. Ist schon das Kabel langsam, liegt es an der Internetleitung oder am Provider, und kein WLAN-Gerät der Welt bessert das. Ist das Kabel schnell und das WLAN langsam, liegt es am Funk. Wiederholen Sie die Messung zu verschiedenen Tageszeiten, denn ein Problem, das nur mittags auftritt, ist etwas anderes als eines, das immer da ist.
Ursache 1: Standort und Abdeckung
Funk wird von Wänden, Decken, Metallregalen, Aufzugsschächten und Wasserleitungen gedämpft. Der Router vom Provider steht aber oft dort, wo das Kabel in den Raum kommt, nicht dort, wo gearbeitet wird. Typisches Anzeichen: Direkt neben dem Gerät ist alles schnell, zwei Räume weiter bricht es ein. Die Abhilfe ist kein stärkerer Sender, sondern ein weiterer Zugangspunkt, der mit einem Kabel an das Netzwerk angeschlossen wird. Ein WLAN-Verstärker, der das Signal nur wiederholt, halbiert dagegen oft die Geschwindigkeit.
Ursache 2: Funkstörung und Kanalwahl
Im 2,4-Gigahertz-Band teilen sich wenige Kanäle alle Netze der Umgebung, Mikrowellen und Babyphones stören zusätzlich. In einem Gebäude mit mehreren Mietern ist dieses Band oft voll. Das 5-Gigahertz-Band bietet mehr Platz und mehr Tempo, reicht aber weniger weit. Hilfreich ist, Geräte wo möglich auf 5 Gigahertz zu legen und Kanäle fest zu wählen, statt der Automatik zu vertrauen, die bei jedem Neustart wechselt. Eine Funkmessung zeigt, welche Kanäle in der Nachbarschaft belegt sind.
Ursache 3: Zu viele Geräte, zu alte Geräte
Ein Router für Privathaushalte kann zwanzig gleichzeitige Verbindungen nur auf dem Papier. In einem Fünfzehn-Personen-Büro mit Laptops, Handys, Druckern, Telefonen und Gästen laufen leicht fünfzig Geräte. Dazu kommt, dass ein einziges altes Gerät das Netz bremst, weil der Sender länger auf seine langsame Übertragung wartet. Hilft nichts, werden ältere Geräte auf ein eigenes Netz gelegt. Auch Gäste und private Handys gehören nicht ins Betriebsnetz, mehr dazu unter Netzwerksegmentierung.
Ursache 4: Router, Kabel und Switch
Oft liegt der Engpass hinter dem WLAN. Ein altes Kabel, das nur 100 Megabit schafft, ein günstiger Switch oder ein Router, der Verschlüsselung und Weiterleitung nicht schnell genug bewältigt, bremst alles. Prüfen Sie, mit welcher Geschwindigkeit der Zugangspunkt am Kabel hängt und ob der Switch Gigabit unterstützt. Auch Updates der Geräte-Software gehören dazu: Viele Router laufen Jahre mit der Auslieferungsversion und ihren bekannten Fehlern.
Ursache 5: Die Internetleitung selbst
Wenn alle Messungen am Kabel schon schwach sind, hilft nur ein Gespräch mit dem Provider oder ein Tarifwechsel. Wichtig ist der Unterschied zwischen Download und Upload: Ein Büro mit Cloud-Speicher, Videotelefonaten und Datensicherung in die Cloud ist am Upload knapp, nicht am Download. Wer Datensicherungen tagsüber ins Internet schickt, hat nachmittags ein langsames Netz, das man nicht dem WLAN anlasten sollte. Siehe dazu auch Datensicherung richtig prüfen.
Was Sie vor dem Anruf notieren sollten
Eine Fehlersuche geht schneller, wenn drei Angaben vorliegen: wo im Haus es langsam ist, zu welchen Zeiten, und bei welchen Geräten. Wer dazu das Router-Modell, die Messwerte am Kabel und im WLAN und den Zeitpunkt der letzten Änderung nennt, spart eine Stunde Rückfragen. Ein Foto vom Standort des Routers und der Zugangspunkte zeigt oft schon, warum der Funk im hinteren Büro endet.
Wann sich ein neues Betriebsnetz lohnt
Wenn Standort, Funk und Geräte zusammen das Problem sind, ist Flickwerk teurer als ein neu aufgesetztes Netz. WVM-IT richtet Netzwerk und WLAN für Betriebe für 890 € ein: Router, Switch, Zugangspunkte, getrennte Bereiche für Büro und Gäste. Hardware kommt dazu, bei Vor-Ort-Terminen auch der Einsatz mit 120 € je Stunde zuzüglich Anfahrt. Die Leistung steht unter Netzwerk und WLAN einrichten.
Büros in Linz und im Zentralraum
In Altbauten und in Gewerbezentren, wie sie in Linz, Wels und im Zentralraum häufig sind, bremsen dicke Mauern und viele Nachbarnetze das WLAN besonders. Dazu verlangt die DSGVO auch im Büro-WLAN einen Schutz der Daten, also moderne Verschlüsselung, ein getrenntes Gästenetz und kein gemeinsames Kennwort für alle. Welche Förderungen es für Beratung gibt, erfahren Sie bei der Wirtschaftskammer Oberösterreich. Florin Feier aus Lenzing prüft das WLAN per Fernwartung oder vor Ort, auch in Vöcklabruck, Gmunden, Salzburg, Wels und im Salzkammergut. Die Seite IT-Service in Linz zeigt, wie das abläuft, die dauerhafte Betreuung steht unter Netzwerk und WLAN.
Häufige Folgefragen
- Hilft ein WLAN-Verstärker?
- Selten gut. Ein Verstärker wiederholt das Signal auf demselben Funkweg und halbiert dadurch oft die Geschwindigkeit. Besser ist ein zusätzlicher Zugangspunkt, der per Kabel angeschlossen ist.
- Ist ein Mesh-System die Lösung?
- Für ein Büro nur mit Kabelverbindung zwischen den Stationen. Ein Mesh über Funk bremst wie ein Verstärker. Ob es für Ihre Räume passt, zeigt erst die Messung vor Ort.
- Was bringt ein Wechsel auf 5 Gigahertz?
- Mehr Tempo und weniger Störungen, bei kürzerer Reichweite. Geräte in der Nähe des Zugangspunkts sollten darauf liegen, entfernte brauchen das 2,4-Gigahertz-Band.
- Kann man das aus der Ferne prüfen?
- Teilweise. Router-Einstellungen, Firmwarestand und Gerätelisten lassen sich per Fernwartung ansehen, die Abdeckung im Raum aber nur vor Ort messen. Die Fernwartung kostet 95 € je Stunde.
Kurz gesagt: Erst messen, ob Kabel oder Funk bremst, dann Standort, Kanäle, Geräte und Leitung der Reihe nach prüfen. Eine Planung von Grund auf lohnt sich, wenn mehrere Ursachen zusammenkommen.
Wollen Sie das für Ihren Betrieb klären? Sie können Ihren Fall zu Netzwerk & WLAN besprechen oder ein Angebot für Netzwerk & WLAN zusammenstellen.
Zum Weiterlesen: Die Vergleiche zwischen IT-Lösungen helfen bei der Entscheidung, die Checklisten für den Betrieb beim Abarbeiten.
Von Florin Feier ·
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