Firewall und VPN einrichten — Zugriff von außen, ohne offene Tür
WVM-IT aus Lenzing richtet Firewall und VPN für Betriebe in Österreich für 690 € ein, per Fernwartung, sobald das Gerät erreichbar ist.
Florin Feier, Inhaber · ruft persönlich zurück
Waldstraße 19/1, 4860 Lenzing · Alle Preise offen · Antwort an Werktagen in 24 Stunden
Die Regeln folgen dem Grundsatz, dass zu ist, was nicht gebraucht wird; dazu kommen VPN-Zugänge für alle, die von unterwegs arbeiten, und eine schriftliche Übersicht, welche Regel wofür da ist.
Aktualisiert:
Die meisten Firewalls in kleinen Betrieben sind nicht falsch eingestellt, sondern gar nicht: Der Router vom Anbieter macht, was er beim Auspacken gemacht hat, und irgendwann hat jemand eine Weiterleitung eingerichtet, damit die Buchhaltung von zu Hause arbeiten kann. Diese eine Weiterleitung ist dann jahrelang offen — und niemand weiß mehr, wofür sie war.
Firewall und VPN sind zwei Teile derselben Tür: Die Firewall entscheidet, was überhaupt ins Firmennetz darf, das VPN ist der verschlüsselte Weg, auf dem berechtigte Personen von außen hineinkommen. Gebraucht wird das in zwei Fällen. Der häufigere ist das Homeoffice: Mitarbeiter greifen von zu Hause oder unterwegs auf Dateien, Warenwirtschaft oder einen Server im Büro zu — dafür ist der Festpreis gemacht. Der seltenere ist die Verbindung zweier Standorte, etwa Büro und Lager; das ist ein eigener Auftrag, weil er von den Geräten an beiden Enden abhängt. Was ein VPN technisch ist, steht im Glossar, wie man Heimarbeitsplätze sicher anbindet, im Beitrag zum Homeoffice.
Was für 690 € enthalten ist
- Firewall eingerichtet: geschlossen als Ausgangspunkt, offen nur, was gebraucht wird
- Bestehende Weiterleitungen aufgeräumt — jede, die niemand erklären kann, wird geschlossen
- VPN für den Zugriff von unterwegs, auf Rechnern und Telefonen eingerichtet
- Zwei-Faktor für den VPN-Zugang, wo das Gerät es unterstützt
- Getrennte Regeln für Betrieb, Gäste und Technik
- Eine Übersicht in Klartext: welche Regel, wofür, seit wann
Was nicht enthalten ist
Das Gerät selbst. Ein Router aus dem Elektromarkt kann vieles davon nicht — vor allem keine sauber getrennten Netze und kein VPN mit Zwei-Faktor. Was ein passendes Gerät kostet, sagen wir vorher; für einen kleinen Betrieb liegt es meist deutlich unter dieser Einrichtung.
Wie es abläuft
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Ansehen, was offen ist
Zuerst die Bestandsaufnahme: welche Weiterleitungen existieren, wer greift heute von außen zu, worüber. Diese Liste überrascht fast immer.
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Einrichten
Die neuen Regeln werden aufgesetzt, während die alten noch gelten. Umgeschaltet wird zu einem abgesprochenen Zeitpunkt.
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Zugänge verteilen
Jede Person, die von unterwegs arbeitet, bekommt ihren eigenen Zugang — keine gemeinsamen. Sonst weiß man beim Austritt nicht, was man sperren muss.
Warum jeder seinen eigenen Zugang bekommt
Ein gemeinsamer VPN-Zugang für alle ist bequem und genau einmal ein Problem: an dem Tag, an dem jemand geht. Dann müsste der Zugang für alle geändert werden, also wird er es nicht — und ein ehemaliger Mitarbeiter kommt weiter ins Firmennetz. Mit eigenen Zugängen dauert das Sperren zehn Sekunden. Derselbe Gedanke steht hinter der Zwei-Faktor-Anmeldung: Ein Passwort allein reicht heute nicht mehr für eine Tür, die von überall auf der Welt erreichbar ist.
Und wenn es doch laufend sein soll?
Dann sind Sie bei den Leistungen richtig. Dort geht es um Betreuung, die weiterläuft: Arbeitsplätze und Server im Blick behalten, Datensicherung prüfen, erreichbar sein, wenn etwas steht. Das beginnt bei 29 € je Arbeitsplatz und Monat und ist etwas anderes als eine einzelne Aufgabe — deshalb steht es auf eigenen Seiten.
IT-Sicherheit, die zu einem Betrieb passt — nicht zu einem Konzern →
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Firewall und VPN?
Die Firewall regelt, was ins Firmennetz hinein und aus ihm heraus darf; das VPN ist ein verschlüsselter Zugang, über den berechtigte Personen von außen hineinkommen. Das eine ohne das andere ist nur eine halbe Lösung: Ein VPN ohne saubere Firewall-Regeln öffnet zu viel, eine Firewall ohne VPN zwingt zu offenen Weiterleitungen. Für 690 € richten wir beides zusammen ein.
Brauchen Mitarbeiter im Homeoffice ein VPN?
Wenn sie auf etwas im Büro zugreifen — Netzlaufwerk, Warenwirtschaft, einen Server —, ja. Arbeitet der Betrieb nur mit Cloud-Diensten wie Microsoft 365, ist kein VPN nötig; dann schützt die Zwei-Faktor-Anmeldung den Zugang. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, klären wir in der Bestandsaufnahme.
Können wir zwei Standorte per VPN verbinden?
Ja, aber das ist nicht Teil der 690 €. Eine Standortverbindung hängt an den Geräten an beiden Enden und an den Leitungen dort; was sie kostet, sagen wir nach einem Blick auf beide Seiten und vor jedem Auftrag.
Wir haben doch schon eine Firewall im Router.
Die haben Sie, und sie tut das Nötigste. Der Unterschied liegt nicht in der Existenz, sondern in den Regeln: getrennte Netze, nachvollziehbare Freigaben und ein VPN, das nicht auf einem gemeinsamen Passwort steht. Ob Ihr Gerät das kann, sehen wir uns vorher an.
Wird dadurch etwas langsamer?
Beim Arbeiten im Haus nicht. Über VPN merkt man den Weg — was von unterwegs kommt, geht zweimal durchs Internet. Deshalb richten wir VPN für den Zugriff auf Dateien und Programme ein und nicht als Dauerleitung für alles.
Was, wenn wir dann von außen nicht mehr an etwas kommen?
Genau deshalb steht die Bestandsaufnahme am Anfang. Was heute gebraucht wird, bleibt erreichbar — nur eben über einen Weg, den man kennt und abschalten kann. Geschlossen wird, was niemand erklären kann; und wenn sich später zeigt, dass es doch gebraucht wurde, ist es in Minuten wieder offen.
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