Checkliste · 15 Punkte
Checkliste: IT-Jahrescheck
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Einmal im Jahr, am besten zu einem festen Termin: Diese Liste geht 15 Punkte durch, die still veralten und genau dann auffallen, wenn es teuer ist. Sie braucht etwa einen halben Tag und verhindert den Großteil dessen, was sonst als „plötzlicher“ IT-Vorfall erscheint. Am wirksamsten ist sie, wenn sie im selben Monat wie der Jahresabschluss läuft — dann wird sie nicht vergessen.
Fast alles, was in der IT eines kleinen Betriebs schiefgeht, hat sich vorher angekündigt: eine Platte mit Fehlern, eine Sicherung, die seit Monaten nicht mehr durchläuft, ein Konto eines längst ausgeschiedenen Mitarbeiters, ein auslaufendes Zertifikat. Der Jahrescheck ist der Termin, an dem diese Dinge auffallen, solange sie noch Termine und keine Notfälle sind.
Daten und Sicherung
Zugänge und Konten
Geräte, Verträge, Lizenzen
Ernstfall
Und dann?
Wenn Sie die Liste einmal durchgearbeitet haben, wissen Sie, wo Ihr Betrieb steht — und der nächste Durchgang dauert die Hälfte. Wer es lieber prüfen lässt: Der IT-Sicherheitscheck kostet 490 € und endet mit einem schriftlichen Bericht und einer nach Dringlichkeit sortierten Liste. In der laufenden Betreuung ab 29 € je Arbeitsplatz und Monat sind diese Punkte über das Jahr verteilt ohnehin enthalten.
Richtpreise, netto zzgl. USt. Stand: Oktober 2026 · IT-Betreuung Kosten
Für Betriebe in Oberösterreich: Jahresabschluss, Aufbewahrung und Lieferkette
In österreichischen Betrieben passt der Jahrescheck gut zum Jahresabschluss oder zum Jänner. Zwei Punkte der Liste haben hier eine rechtliche Seite: Buchhaltungsunterlagen müssen 7 Jahre aufbewahrt werden (BAO § 132), und die Datenschutzgrundverordnung verlangt, dass Sie Datenpannen binnen 72 Stunden der Datenschutzbehörde melden können, was ohne aktuelle Zugangs- und Geräteliste schwer wird. Seit dem 1. Oktober 2026 gilt außerdem das NISG 2026; wer größere Einrichtungen beliefert, wird nach seinen Schutzmaßnahmen gefragt, wie im Beitrag NIS2 und Lieferkette erklärt.
Florin Feier aus Lenzing führt den Check per Fernwartung oder vor Ort durch, etwa in Ried im Innkreis, Vöcklabruck, Gmunden, Salzburg, Linz, Wels und im Salzkammergut. Die Prüfung im Ganzen deckt der IT-Sicherheitstest ab; die laufenden Aufgaben stehen auf der Seite IT-Sicherheit. Bei der Wirtschaftskammer Oberösterreich können Sie nach aktuellen Beratungsförderungen fragen. Notieren Sie das Ergebnis und den Termin des nächsten Durchgangs gleich mit. Wer den Wiederherstellungstest nicht selbst machen will, kann die Wiederherstellung testen lassen.
Häufige Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Jahrescheck?
Am besten gekoppelt an einen Termin, den es ohnehin gibt — Jahresabschluss, Inventur, Budgetplanung. Ein freistehender Termin im Kalender wird verschoben; ein angehängter nicht. Wichtiger als der Monat ist, dass es jedes Jahr derselbe ist.
Können wir das selbst machen?
Den größten Teil ja, und das ist ausdrücklich so gemeint. Was Sie nicht selbst prüfen können, ist der Zustand von Festplatten in einem Verbund und die Frage, ob die Sicherung wirklich alles enthält — dafür braucht es Zugriff auf die Systeme. Alles Übrige ist Ordnung, und die entsteht nicht durch Fachwissen, sondern durch einen Termin.
Was machen wir mit den Ergebnissen des Jahrescheks?
Sortieren Sie die Funde in drei Gruppen: sofort erledigen, im nächsten Quartal einplanen, beobachten. Schreiben Sie zu jedem Punkt, wer zuständig ist und bis wann. Eine Liste ohne Verantwortlichen und Datum bleibt beim nächsten Jahrescheck unverändert liegen.
Wollen Sie das für Ihren Betrieb klären? Sie können Ihren Fall zu IT-Sicherheit besprechen oder ein Angebot für IT-Sicherheit zusammenstellen.
Zum Weiterlesen: Die Vergleiche zwischen IT-Lösungen helfen bei der Entscheidung, die Checklisten für den Betrieb beim Abarbeiten.
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