Die Kosten eines Ausfalls berechnen sich aus 3 Posten: den bezahlten, aber nicht nutzbaren Arbeitsstunden, der Nacharbeit danach und den Aufträgen, die in dieser Zeit nicht angenommen werden konnten. Der erste Posten ist der einzige, den man exakt kennt — Zahl der betroffenen Mitarbeiter mal Ausfallstunden mal Ihren durchschnittlichen Stundensatz. Bei 10 Mitarbeitern und einem halben Tag Stillstand sind das rund 40 verlorene Arbeitsstunden, und diese Zahl ist in fast jedem Betrieb höher als die Jahreskosten der Vorsorge, die den Ausfall verhindert hätte. Steht ein Server still, hilft WVM-IT aus Lenzing in ganz Österreich per Fernwartung, Mo–Sa ab 7:30 Uhr, 95 € je Stunde; Arbeiten an der Hardware vor Ort gibt es nach Terminabsprache im Umkreis von rund einer Fahrstunde um Lenzing.
Posten 1: die bezahlte, aber unproduktive Zeit
Das ist der einzige Posten, den Sie ohne Schätzung kennen: Zahl der betroffenen Mitarbeiter × Ausfallstunden × durchschnittlicher Stundensatz inklusive Nebenkosten. Wichtig ist die Ehrlichkeit bei der Mitarbeiterzahl — betroffen ist nicht nur, wer direkt am ausgefallenen System arbeitet, sondern auch, wer auf dessen Ergebnisse wartet. Wenn die Warenwirtschaft steht, steht meist auch der Versand.
Posten 2: die Nacharbeit
Nach einem Ausfall ist die Arbeit nicht weg, sondern verschoben. Aufträge werden nachgetragen, Zeiten aus Notizen übertragen, Doppelerfassungen bereinigt. Als Faustregel aus der Praxis kostet die Nacharbeit noch einmal etwa ein Drittel der Ausfallzeit — mehr, wenn zwischendurch auf Papier gearbeitet wurde. Diesen Posten vergessen fast alle Aufstellungen, und er ist der Grund, warum ein Vormittag Stillstand sich über die ganze Woche zieht.
Posten 3: das Geschäft, das nicht stattfand
Anrufe, die niemand annehmen konnte. Angebote, die einen Tag zu spät kamen. Ein Kunde, der beim Wettbewerb bestellte. Dieser Posten ist der größte und zugleich der einzige, den man nicht belegen kann — deshalb gehört er in die Rechnung, aber getrennt ausgewiesen. Wer ihn mit hineinmischt, macht die ganze Aufstellung angreifbar.
Die Zahl, die daraus folgt: wie lange darf ein Ausfall dauern?
Aus den drei Posten ergibt sich die einzige Anforderung, die für die Technik wirklich zählt: Wie lange darf es maximal dauern, bis wieder gearbeitet werden kann, und wie viel Datenverlust ist verkraftbar? Diese beiden Zahlen bestimmen alles Weitere — wie oft gesichert wird, ob es Ersatzhardware braucht, ob eine Überwachung nötig ist. Ohne sie kauft man Technik nach Gefühl. Mit ihnen wird jedes Angebot vergleichbar.
Was Vorsorge dagegen kostet
Ein betreuter Server mit Überwachung kostet bei uns ab 89 € im Monat, die überwachte Datensicherung ab 49 € im Monat. Zusammen sind das im Jahr weniger, als in vielen Betrieben ein einziger Ausfalltag kostet. Das ist kein Verkaufsargument, sondern eine Rechnung, die Sie mit Ihren eigenen Zahlen selbst nachvollziehen können — und wenn dabei herauskommt, dass sich die Betreuung für Ihren Betrieb nicht rechnet, ist das ein ebenso gültiges Ergebnis.
Wenn der Ausfall Rechnungen und Kassa betrifft
Für österreichische Betriebe kommt zu den drei Posten ein vierter dazu, den die Rechnung oft vergisst: die Pflicht, Belege und Aufzeichnungen vollständig und zugänglich zu halten. Fällt ein Server aus, auf dem Buchhaltung, Rechnungsprogramm oder Warenwirtschaft liegen, steht nicht nur die Arbeit, es sind auch Unterlagen nicht erreichbar, die das Finanzamt bei einer Prüfung sehen darf. Wer eine Registrierkasse einsetzt, klärt mit dem Hersteller oder dem Steuerberater, wie die Kasse bei einem Netzausfall weiterläuft. Für die Planung hilft eine einfache Frage: Welche Systeme dürfen höchstens einen halben Tag stehen? Genau für diese gehört eine schnelle Wiederherstellung vorbereitet, für alle anderen reicht die nächste Sicherung. Wir betreuen Server nach Server und Datensicherung; für den Bezirk Vöcklabruck und das Hausruckviertel steht Attnang-Puchheim bereit. Florin Feier aus Lenzing ist per Fernwartung oder vor Ort erreichbar.
Häufige Folgefragen
- Zählt ein halber Tag Ausfall schon?
- Ja, und meist mehr als erwartet. Der Lohn läuft weiter, Aufträge verschieben sich, Termine platzen, und nach dem Wiederanlauf kostet das Aufholen noch einmal Zeit. Rechnen Sie einen Ausfalltag deshalb nicht mit den Stunden, die der Server stand, sondern mit den Stunden, bis alles wieder im Takt ist.
- Wie schnell ist ein Server wiederhergestellt?
- Das hängt fast vollständig an der Vorbereitung, nicht am Schaden. Mit geprüfter Sicherung, dokumentierten Zugängen und einem beschriebenen Wiederanlauf ist es eine Sache von Stunden. Ohne diese drei Dinge wird daraus eine Suche — und die dauert unabhängig davon, wie schnell die Hardware ersetzt ist.
- Ist ein zweiter Server die Lösung?
- Nur für einen Teil der Fälle. Ein zweiter Server hilft gegen Hardwaredefekte, nicht gegen Verschlüsselung, gelöschte Daten oder einen Fehler in der Konfiguration — die laufen auf beiden gleichzeitig. Er ist eine sinnvolle Ergänzung zur Sicherung, nie ihr Ersatz.
- Deckt eine Versicherung den Schaden?
- Eine Cyber-Versicherung kann das, aber sie knüpft die Leistung an Bedingungen: geprüfte Datensicherung, aktuelle Systeme, Zwei-Faktor-Anmeldung, dokumentierte Abläufe. Wer diese Punkte nicht nachweisen kann, hat im Schadensfall ein zweites Problem. Lesen Sie die Obliegenheiten, bevor Sie unterschreiben — sie sind in der Praxis eine Liste dessen, was ohnehin getan werden sollte.
Kurz gesagt: Rechnen Sie den ersten Posten einmal mit Ihren echten Zahlen aus. Danach ist die Diskussion über IT-Ausgaben keine Glaubensfrage mehr, sondern ein Vergleich zweier Beträge.
Wollen Sie das für Ihren Betrieb klären? Sie können Ihren Fall zu Server & Datensicherung besprechen oder ein Angebot für Server & Datensicherung zusammenstellen.
Zum Weiterlesen: Die Vergleiche zwischen IT-Lösungen helfen bei der Entscheidung, die Checklisten für den Betrieb beim Abarbeiten.
Von Florin Feier · · Aktualisiert:
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